Anwendungsfall
Periodika
Periodika werden besser recherchierbar, wenn Aufsätze, Inhaltsstrukturen und Metadaten gezielt erschlossen werden.
Zeitschriften, Kongressbände und andere periodisch oder wiederkehrend erscheinende Publikationen enthalten oft wertvolle Einzelbeiträge, die im Katalog nicht ausreichend sichtbar sind. Nutzerinnen und Nutzer suchen jedoch häufig nicht nur nach dem Titel einer Zeitschrift, sondern nach konkreten Aufsätzen, Autorinnen und Autoren oder Themen.
Die Erschließung von Periodika macht diese Inhalte gezielter auffindbar. Imageware unterstützt Bibliotheken dabei, Aufsatzdaten, Inhaltsverzeichnisse und wiederkehrende Strukturen effizient zu erfassen und für Kataloge oder Verbundsysteme nutzbar zu machen.
Aufsätze und wiederkehrende Inhaltsstrukturen erfassen
Bei Periodika geht es häufig darum, Inhalte unterhalb der Titelebene sichtbar zu machen: einzelne Aufsätze, Beiträge, Autorinnen und Autoren, Seitenbereiche, Rubriken oder Inhaltsverzeichnisse. Diese Informationen müssen strukturiert erfasst werden, damit sie recherchierbar und in nachgelagerten Systemen weiterverwendbar sind.
Je nach Bestand können Zeitschriftenhefte, Sammelbände, Kongressbestände oder fortlaufende Publikationen betroffen sein. Entscheidend ist ein Prozess, der wiederkehrende Erfassungsaufgaben vereinfacht und gleichzeitig ausreichend flexibel bleibt, um unterschiedliche Publikationstypen abzubilden.
Viele Beiträge, ähnliche Strukturen, hoher Erfassungsaufwand
Die Erschließung von Periodika kann schnell aufwendig werden. Pro Heft oder Band müssen mehrere Beiträge erkannt, abgegrenzt und mit den passenden Angaben versehen werden. Autorennamen, Titel, Seitenzahlen, Rubriken und weitere Metadaten müssen konsistent erfasst werden.
Wenn dieser Prozess weitgehend manuell erfolgt, entstehen leicht uneinheitliche Daten, wiederholte Eingaben und zusätzlicher Prüfaufwand. Gleichzeitig sollen die Ergebnisse so strukturiert sein, dass sie in Katalogen, Verbundsystemen oder anderen Zielumgebungen sauber weiterverarbeitet werden können.
Besonders anspruchsvoll wird es, wenn große Bestände rückwirkend erschlossen werden oder laufende Periodika regelmäßig bearbeitet werden sollen. Dann braucht es einen Workflow, der Erfassung, Prüfung und Ausgabe zuverlässig unterstützt.
Teilautomatische Erschließung für Aufsatzdaten und Periodika
Imageware unterstützt die Erschließung von Periodika mit einem Workflow, der Digitalisierung, Auftragssteuerung und strukturierte Datenerfassung verbindet. Inhalte können erfasst, geprüft, mit Metadaten angereichert und anschließend in definierte Formate oder Zielsysteme übergeben werden.
C-3 plus ist die zentrale Lösung für die teilautomatische Erschließung von Aufsatzdaten, Periodika, Kongressbeständen und wiederkehrenden Inhaltsstrukturen. Die Lösung baut technisch auf BCS-2 auf und nutzt dessen Funktionen für Erfassung, Nachbearbeitung, Qualitätssicherung und Ausgabe.
mybib eDoc kann die Auftragsverwaltung und den übergeordneten Workflow übernehmen. Aufträge werden angelegt, mit Metadaten angereichert, gesteuert und bis zur Ausgabe nachvollziehbar begleitet.
Ein möglicher Ablauf
Bestand oder Heft auswählen
Ein Zeitschriftenheft, Kongressband oder anderer Bestand wird für die Erschließung ausgewählt und als Auftrag angelegt.
Metadaten übernehmen oder ergänzen
Vorhandene Titel-, Heft-, Signatur- oder Bestandsdaten werden übernommen und bei Bedarf ergänzt.
Vorlage erfassen und vorbereiten
Falls die Inhalte noch nicht digital vorliegen, werden die relevanten Seiten oder Inhaltsverzeichnisse in C-3 plus auf Basis von BCS-2 erfasst, nachbearbeitet und für die Erschließung vorbereitet.
Beiträge erschließen
Mit C-3 plus werden Aufsätze, Autorinnen und Autoren, Titel, Seitenbereiche und weitere Angaben strukturiert erfasst. Für wiederkehrende Layouts und Publikationstypen lassen sich Vorlagen anlegen, die den Prozess beschleunigen und gleichbleibende Ergebnisse unterstützen.
Daten prüfen und vervollständigen
Die erfassten Angaben werden geprüft, korrigiert und für die Ausgabe vorbereitet.
Ergebnisse ausgeben
Die erschlossenen Daten werden in den benötigten Formaten bereitgestellt und für Kataloge, Verbundsysteme oder andere Zielumgebungen vorbereitet.
Auftrag abschließen
Der Vorgang wird dokumentiert und abgeschlossen. Die erschlossenen Inhalte stehen anschließend für Recherche und Nachnutzung zur Verfügung.
Aufsätze werden sichtbar, recherchierbar und weiterverwendbar
Mit Imageware können Bibliotheken Periodika und Aufsatzdaten strukturierter erschließen. Wiederkehrende Erfassungsaufgaben werden besser unterstützt, Daten können konsistenter ausgegeben und Inhalte gezielter für Recherche, Kataloge und Verbundsysteme nutzbar gemacht werden.
Nutzerinnen und Nutzer finden dadurch nicht nur Zeitschriften- oder Bandtitel, sondern auch einzelne Beiträge, Autorinnen und Autoren und Themen, die für ihre Recherche relevant sind.
Lassen Sie uns über Ihre Periodika-Erschließung sprechen.
Ob Zeitschriften, Kongressbestände oder Aufsatzdaten: Wir unterstützen Sie dabei, Anforderungen zu klären und einen Workflow zu entwickeln, der zu Ihren Beständen, Katalogen und Zielsystemen passt.
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