Kataloganreicherung macht bibliothekarische Bestände besser auffindbar. Inhaltsverzeichnisse, Cover, OCR-Daten oder weitere Zusatzinformationen helfen Nutzerinnen und Nutzern, relevante Literatur schneller zu erkennen und gezielter zu recherchieren.

Für Bibliotheken bedeutet das: Bestehende Katalogdaten werden um Informationen ergänzt, die über die reine Titelaufnahme hinausgehen. Imageware unterstützt diesen Prozess mit Workflows für Prüfung, Digitalisierung, Dublettenvermeidung und Übergabe an Katalog- oder Verbundsysteme.

Inhalte besser auffindbar machen, ohne Doppelarbeit zu erzeugen

Bei der Kataloganreicherung werden vorhandene Katalogisate um zusätzliche Informationen ergänzt, zum Beispiel Inhaltsverzeichnisse oder Cover. Gerade bei Monografien stellt sich dabei immer wieder die Frage, ob ein Inhaltsverzeichnis bereits an anderer Stelle digitalisiert wurde und übernommen werden kann.

Ein sinnvoller Workflow prüft deshalb zuerst vorhandene Datenquellen, bevor ein neuer Scanauftrag ausgelöst wird. Ist ein passender Datensatz vorhanden, kann er übernommen werden. Fehlen die Daten, wird die Digitalisierung angestoßen und das Ergebnis anschließend strukturiert bereitgestellt.

Viele Titel, viele Datenquellen, viele Prüfungen

Kataloganreicherung klingt zunächst einfach: Inhaltsverzeichnis scannen, verlinken, fertig. In der Praxis ist der Prozess deutlich komplexer. Bibliotheken müssen klären, ob bereits ein Inhaltsverzeichnis vorhanden ist, ob es zur richtigen Ausgabe gehört, welche Metadaten übernommen werden können und wie das Ergebnis sauber in den eigenen Katalog gelangt.

Ohne automatisierte Prüfungen entstehen schnell Doppelarbeiten. Titel werden erneut gescannt, obwohl passende Daten bereits vorliegen. Oder Daten werden übernommen, ohne dass ausreichend klar ist, ob sie tatsächlich zur vorliegenden Manifestation passen.

Besonders bei größeren Beständen braucht es deshalb einen Workflow, der Metadaten nutzt, vorhandene Quellen prüft, Treffer nachvollziehbar macht und neue Scanaufträge nur dort auslöst, wo sie wirklich erforderlich sind.

Ein Workflow für Prüfung, Digitalisierung und Übernahme

Imageware unterstützt die Kataloganreicherung mit einem Prozess, der vorhandene Daten prüft und neue Digitalisierungen gezielt anstößt. So können Bibliotheken Inhaltsverzeichnisse und weitere Zusatzinformationen strukturiert erfassen, übernehmen und in ihre Katalogumgebung einbinden.

mybib eDoc steuert den Workflow: von der Auftragsanlage über Metadatenprüfung und Statusverfolgung bis zur Übergabe der Ergebnisse. So bleibt nachvollziehbar, welche Titel geprüft, übernommen, gescannt oder abgeschlossen wurden.

mybib Tox unterstützt die Dublettenprüfung. Anhand von ISBNs und weiteren bibliografischen Merkmalen kann geprüft werden, ob ein passendes Inhaltsverzeichnis oder Cover bereits vorhanden ist. Wird ein Treffer gefunden, kann die Bibliothek vorhandene Daten übernehmen und einen erneuten Scan vermeiden.

BCS-2 kommt zum Einsatz, wenn Inhalte neu digitalisiert werden müssen. Die benötigten Seiten werden gescannt, nachbearbeitet, geprüft und anschließend wieder an den Workflow übergeben.

Wenn die Kataloganreicherung auf Aufsatzdaten oder Periodika ausgeweitet wird, kann C-3 plus ergänzen. Dieser Schwerpunkt wird auf der eigenen Anwendungsfallseite „Periodika“ ausführlicher beschrieben.

Ein möglicher Ablauf

 

Titel auswählen oder Auftrag anlegen

Ein Titel wird für die Kataloganreicherung ausgewählt, zum Beispiel über Barcode, Liste, Katalogdaten oder einen bestehenden Auftrag.

Metadaten ermitteln

Bibliografische Angaben, ISBNs, Signaturen oder weitere Identifikatoren werden aus dem Katalog oder aus angebundenen Systemen übernommen.

Vorhandene Daten prüfen

Der Workflow prüft, ob bereits ein passendes Inhaltsverzeichnis, Cover oder eine andere relevante Zusatzinformation vorhanden ist.

Treffer übernehmen oder Scanauftrag auslösen

Ist ein passender Treffer vorhanden, kann er übernommen werden. Fehlen die Daten, wird ein Scanauftrag angelegt.

Inhaltsverzeichnis digitalisieren

Die benötigten Seiten werden mit BCS-2 erfasst, nachbearbeitet und geprüft.

Daten bereitstellen und verknüpfen

Das Ergebnis wird dem Auftrag zugeordnet, in der benötigten Form bereitgestellt und für die Einbindung in Katalog- oder Verbundsysteme vorbereitet.

Auftrag abschließen

Der Vorgang wird dokumentiert und abgeschlossen. Die angereicherten Daten stehen anschließend für Recherche und Nutzung zur Verfügung.

Bessere Recherche, weniger Doppelarbeit

Mit Imageware können Bibliotheken Kataloganreicherung gezielter und effizienter organisieren. Vorhandene Daten werden geprüft, passende Treffer wiederverwendet und neue Digitalisierungen nur dort angestoßen, wo sie notwendig sind.

Nutzerinnen und Nutzer profitieren von Katalogeinträgen, die mehr über den tatsächlichen Inhalt eines Titels zeigen. Bibliotheksteams reduzieren Doppelarbeit, behalten den Überblick über Bearbeitungsstände und schaffen konsistente Zusatzinformationen für Recherche, Kataloge und Verbundsysteme.

Besonders relevant für Bibliotheken

Kataloganreicherung unterstützt Bibliotheken dabei, vorhandene Bestände besser sichtbar zu machen und Recherchewege für Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern.

Bibliotheken

Bibliotheken organisieren vielfältige digitale Services – von Dokumentenlieferung und Fernleihe bis zur Digitalisierung und Bereitstellung von Beständen. Imageware unterstützt dabei, bibliothekarische Workflows strukturiert, nachvollziehbar und nutzerfreundlich umzusetzen.

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Lassen Sie uns über Ihre Kataloganreicherung sprechen.

Ob Inhaltsverzeichnisse, Cover, Dublettenprüfung oder die Einbindung in Ihre Katalogumgebung: Wir unterstützen Sie dabei, Anforderungen zu klären und einen Workflow zu entwickeln, der zu Ihren Beständen, Systemen und Arbeitsabläufen passt.