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MyBib eDoc® wird vor allem in wissenschaftlichen Bibliotheken und Digitalisierungsabteilungen von Diensleistern und Unternehmen eingesetzt um vorhandene Daten anzureichern, sie zu verknüpfen und um eine Übersichtlichkeit zu gewinnen, die ein effizientes Arbeiten mit den eigenen Datensätzen erlaubt.

Massendigitalisierung

Im Rahmen der Massendigitalisierung werden täglich mehrere hundert bis viele tausend Seiten eingescannt. Es gilt, logistische Herausforderungen mit bibliothekarischen Anforderungen in Einklang zu bringen, wie z. B. die

  • Organisation eines Workflows mit vielen Beteiligten
  • Integration der Massendigitalisierung in das „Tagesgeschäft“
  • komplette Workflow-Kontrolle

MyBib eDoc® ist ein Steuerungssystem, das alle Anforderungen und Arbeitsschritte im Rahmen der Massendigitalisierung koordiniert und überwacht, wie z. B. die

  • Erfassung und Dokumentation von Scanvorgängen und Prozessdaten
  • Steuerung des Digitalisierungsvorgangs und der Nachbearbeitung
  • Überwachung des Rücksortierungs-Prozederes sowie die Übertragung der Images und Strukturdaten zur weiteren Benutzung (ggf.  Langzeitarchivierung u.a.)

 Anwenderberichte

Die Workflowsteuerung der Massendigitalisierung: Ein Bericht der Bayerischen Staatsbibliothek

Das BSB-Google-Projekt

Retrodigitalisierung und Digitalisierung von Sammlungen

MyBib eDoc® steuert im Rahmen der Sammlungs- und Retrodigitalisierung alle Prozesse einer strukturierten und transparenten Image- und Volltextdigitalisierung.

Um digitale Daten für eine wissenschaftliche Nutzung bereitzustellen, einen weltweiten Zugang zu ermöglichen und gefährdete Werke für die Nachwelt zu erhalten, werden dabei Anforderungen aus Bibliotheken und Archiven ebenso berücksichtigt wie DFG-Vorgaben.

Für die Präsentation digitaler Sammlungen bietet MyBib eDoc® Schnittstellen zu den Präsentationssystemen (Plattformen) MyBib eL® und Kitodo.

Anwenderberichte

Projekt-Bericht (Teil 1) des Instituts für moderne Kunst Nürnberg über die kooperative Erschließung von Presseausschnitt-Sammlungen: Das DFG-Projekt „Zeitgenössische Kunst im Spiegel der Presse: Digitalisierung und Erschließung der Presseausschnitt-Sammlung aus den Jahren 1950 bis 2013“ hat zum Ziel, dieses bedeutende Quellmaterial durch Digitalisierung zukunftsfähig und weltweit, zeit- und ortsunabhängig sowie differenziert recherchierbar zugänglich zu machen.

Kooperative Erschliessung von Presseausschnitt-Sammlungen beim Institut fuer moderne Kunst: Teil1 aus BIT online 2/2017

Kataloganreicherung mit MyBib eDoc

Im Rahmen der Kataloganreicherung ergänzt MyBib eDoc® in einem automatisierten Verfahren Katalogisate eines Bibliothekskatalogs um weiterführende Informationen. Die über die reguläre Formal- und Sacherschließung hinausgehende Kataloganreicherung umfasst z. B. das Scannen von Inhaltsverzeichnissen und die Texterkennungs-Aufbereitung im Volltext.

Keine Dubletten und Vermeidung von Doppelarbeiten

Der MyBib eDoc® Workflow gewährleistet u. a. eine Dublettenkontrolle, welche bereits vor dem Scannen einen Datenabgleich mit dem Katalog der Deutschen Nationalbibliothek und dem jeweiligen Verbundsystem initiiert und damit sicherstellt, dass keine Dubletten gescannt und integriert werden. MyBib eDoc® Statistikfunktionen bieten Transparenz über den jeweiligen Produktionsstatus und eine Übersicht zu gescannten Inhaltsverzeichnissen bzw.  erfasster Seiten und durchgeführter OCR. Durch die OCR Bearbeitung der Inhaltsverzeichnisse sind diese voll indexierbar.

Das Einspeisen der Daten in verschiedene Katalogsysteme und  in den Web-OPAC erleichtert eine zielgerichtete und erfolgreiche Literatursuche und steigert die Sichtbarmachung eigener Bibliotheksbestände.

Anwenderberichte

USB Köln: Das 180 K Projekt – Die Verarbeitung von 180.000 Büchern in vier Monaten

Ibero Amerikanisches Intitut in Berlin: Automatisierte Katalogisierung von Zeitschriftenaufsätzen

Verfügbarkeits- und Dublettenprüfung

Der Ansatz zu Kataloganreicherung

  • Bibliotheken, die keine Kataloganreicherung betreiben, haben mit diesem Service die Möglichkeit, ihren eigenen OPAC mittels durchsuchbarer Inhaltsverzeichnisse anzureichern.
  • Bibliotheken und/oder Verbünde können ihren OPAC mit der zentralen MyBib TOX® Datenbank synchronisieren, um durch zusätzliche Inhaltsverzeichnisse die Qualität des eigenen Datenbestandes zu verbessern.
  • Der kooperative Ansatz vermeidet Doppelarbeiten bei der Kataloganreicherung.

Die Grundlage: MyBib TOX Datenbank

Grundlage für die Verfügbarkeits- und Dublettenprüfung ist die zentrale MyBib TOX® Datenbank. MyBib® TOX wird täglich aktualisiert und umfasst mehr als 3,0 Millionen gescannte und durchsuchbare Inhaltsverzeichnisse für wissenschaftliche Titel (annähernd alle neuen wissenschaftlichen Titel seit 2005). Der Bestand umfasst Titel aus 25 Sprachen mit dem Schwerpunkt auf deutsch- und englischsprachige Titel.

Bei Spezialbibliotheken und ehemaligen Sondersammelgebieten wurden neben Verlagspublikationen auch graue Literatur sowie Kongressbände einbezogen. Thematische Schwerpunkt sind u.a. Medizin, Pharmazie, Recht und Technik.

Die Lösung

Anhand der ISBN wird geprüft, ob es zu einem Titel bereits ein Inhaltsverzeichnis gibt. Im Erfolgsfall wird dieses als Treffer markiert und im Rahmen des Updateservices zur Einbindung in den OPAC bereit gestellt.

Präsentation

MyBib eDoc® steuert neben der Erzeugung und Lieferung auch die Veröffentlichung digitaler Daten in Präsentationssystemen, wie MyBib eL® und Kitodo.presentation. Die Daten können so aufbereitet werden, dass sie auch in andere Plattformen, wie der Europeana und Deutschen Digitale Bibliothek (DDB), integrierbar sind – natürlich unter Berücksichtigung von DFG-Vorgaben, wie z.B. der Generierung von METS/MODS-Formaten.