MyBib eL® ist ein Präsentationssystem und Bereitstellungsportal für Digitalisate und Volltexte.

Die Software verfügt über unterschiedliche Authentifizierungs- und Autorisierungsmöglichkeiten und erlaubt den (rechts)sicheren Zugriff auf:

 

  • Bücher
  • Zeitschriften
  • Zeitungen
  • Handschriften
  • Drucke
  • Musikalien
  • Karten
  • Sammlungen
  • Verträge
  • Pläne
  • diverse Einzelblatt-Medien

 

Das System ist in unterschiedlichen Varianten für die Veröffentlichung bzw. Bereitstellung von „freien“ und „zugriffsbeschränkten“ Digitalisaten verfügbar.

MyBib eL® für geschützte und zugriffsbeschränkte Digitalisate

MyBib eL® ist eine  Präsentationsplattform für Digitalisate und Volltexte.

Das System eröffnet die Möglichkeit, unter Einhaltung des Urheberrechts eine Vielfalt an Medien sicher digital bereit zu stellen.

 

MyBib eL® schützt sowohl Rechteinhaber als auch Nutzer vor Daten-Missbrauch. Unterschiedliche Authentifizierungs- und Autorisierungsmöglichkeiten erlauben es den Benutzern, rechtssicher auf die Inhalte von digitalen Sammlungen, (Lehr)Büchern, Zeitschriften, Verträgen, Plänen und andere sensible Dokumenten zuzugreifen. MyBib eL®, als elektronischer Lesesaal, erfüllt die juristischen Anforderungen des § 52b UrhG.

Vorteile und Funktionen der MyBib eL® UrhG-Applikation

Sichere Bereitstellung der Daten

  • keine lokale Datenspeicherung – alle relevanten Informationen liegen auf dem Server der besitzenden Institution
  • komprimierte und verschlüsselte Datenübertragung
  • keine Standardformate für die Darstellung der Images
  • alle freigeschalteten Arbeitsplätze werden vom Server geprüft und autorisiert
  • zeitlich befristeter Zugriff auf Digitalisate (z. B. Kopien aus dem Campuslieferdienst)

Zugriffskontrolle

  • Zugriff ausschließlich für autorisierte Nutzer in den Räumen der jeweiligen Einrichtung an eigens dafür eingerichteten elektronischen Leseplätzen
  • Einhaltung der Erfordernisse gem. § 52b UrhG (in Bezug auf Zugriffskontrolle, Arbeitsplatz, Download- und Druckmöglichkeit u.a.)
  • Synchronisationsmechanismen zwischen MyBib eL® und dem Bibliothekssystem zum Abgleich der elektronischen Zugriffe

Anwender-Komfort

  • Anzeige von Strukturinformationen im Viewer zur Navigationsunterstützung
  • Volltextrecherche
  • Viewer-Komponente mit stufenlosem Zoom und weitreichenden Anzeigeoptimierungsmöglichkeiten

Mehrwert der MyBib eL® UrhG-Applikation

  • permanente Verfügbarkeit jedes Titels
  • elektronische Kopie von vermissten, verwaisten oder verstellten Exemplaren
  • Einsicht in nichtausleihbare Titel (Unikate, Präsenzbestand)
  • bequemer Zugriff durch Aufruf aus dem OPAC und aus Fachportalen (Verlinkung auf MyBib eL®)
  • Bereitstellung von Nutzungs-Statistiken auf verschiedenen Ebenen
  • keine physische Ausgabe des Mediums, Wegfall von Rückstellzeiten
  • Wegfall von Wiederbeschaffungskosten
  • Minimierung von Bindekosten
  • Sicherstellung der Werthaltigkeit „defekter Bücher“
  • Sicherheit vor Zerstörung und „Schmierereien“
  • schneller Online-Zugang zur Information!

Technischer Hintergrund der MyBib eL® UrhG-Applikation

  • moderne Suchmaschinentechnologie für die Recherche innerhalb des MyBib eL®
  • einfache Softwaredistribution durch Java-Technologie
  • automatische Aktualisierung der Softwarekomponenten

Erweiterte Nutzungs-/Zugriffsmöglichkeiten für MyBib eL®

Für die Bereitstellung von Vorlagen, die dem Urheberrecht nicht unterliegen, gibt es Druck- und Downloadmöglichkeiten. Eine feinstufige Rechteverwaltung ermöglicht auf den Nutzerkreis abgestimmte Zugriffsrechte.

MyBib eL® Seminare

Spezielle MyBib eL® Seminare vermitteln den technisch-organisatorischen Lösungsansatz und klären über rechtliche Anforderungen auf.

Anwendungen der MyBib eL® UrhG-Applikation (Auszug)

  • Universitätsbibliothek der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: elektronischer Lesesaal für Lehrbücher
  • Bayerische Staasbibliothek München: Auslieferungskomponente für internationale Kopien-Fernleihe
  • Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen: Auslieferungskomponente für internationale Kopien-Fernleihe
  • ZBW Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Hamburg und Kiel: Auslieferungskomponente für internationale Kopien-Fernleihe
  • Olympia Verlag, Nürnberg: elektronischer Lesesaal für kicker-Abonnenten

MyBib eL® für gemeinfreie Digitalisate

Die MyBib eL® Applikation für frei zugängliche Digitalisate

ist eine Lösung zur Präsentation digitaler Sammlungen und einzelner elektronischer Dokumente, die nicht dem UrhG oder anderen Zugriffsbestimmungen unterliegen.

 

Im Rahmen der MyBib eL® Applikation für frei zugängliche Digitalisate, z. B. digitale Sammlungen und elektronische Dokumente, welche nicht dem Urheberrecht oder anderen Zugriffsbestimmungen unterliegen, können Zugriffsrechte, wie erweiterte Lese-, Druck- und Downloadmöglichkeiten, flexibel vergeben werden.

 

Eine OCR-Bearbeitung der Digitalisate verbessert die Findbarkeit der jeweiligen Dokumente und steigert den Zugriff auf einzigartige Sammlungen oder wertvolle Unikate.

 

Vorteile und Funktionen der MyBib eL® Lösung sind hier detailliert beschriebenen.  Diese werden den Anwenderanforderungen angepasst.

Musteranwendung der MyBib eL® „offenen Applikation“

VORWÄRTS

Das Projekt „Vorwärts bis 1933“: Digitalisierung und elektronische Präsentation einer historischen Zeitung. Dieses Digitalisierungsprojekt umfasst die vollständige Retrodigitalisierung der sozialdemokratischen Zeitung für die Jahre 1876 bis 1933 in hoher Qualität, um sie der Öffentlichkeit in einer mittels OCR durchsuchbaren Web-Präsentation zur Verfügung zu stellen. Insgesamt werden ca. 200.000 Zeitungsseiten
vom Papier-Original digitalisiert.

 

Entdecken und durchsuchen Sie die Ausgaben des Vorwärts bis 1933 im elektronischen Lesesaal. Dieser Link führt zur digitalen Sammlung.

 

Projekt-Bericht Teil 1: Von der Papiervorlage bis zur im Volltext durchsuchbaren Web-Präsentation – dabei werden die verschiedenen Aspekte des Scan-Prozesses, der maschinellen Texterkennung und der Metadaten-Anreicherung in Augenschein genommen.

 

Digitalisierung und elektronische Praesentation der historischen Zeitung Vorwaerts: Teil 1 aus BIT online 6/2016

 

Projekt-Bericht Teil 2: mit dem Fokus auf der Präsentation der Zeitung im Web und der im Projekt entwickelten Suchfunktionalitäten.

 

Digitalisierung und elektronische Praesentation der historischen Zeitung Vorwaerts: Teil 2 aus BIT online 1/2017

EMMA

Alle Ausgaben des EMMA Magazins sind seit ihrer Erstausgabe 1977 komplett digitalisiert! Jede einzelne Ausgabe der rund 300 Hefte ist über den EMMA-Lesesaal einsehbar. Wissenschaft, Medien und alle Interessierten haben seit dem 15. September 2011 einen kostenlosen Zugriff auf EMMA. Auch längst vergriffene Hefte, wie die erste Ausgabe aus dem Jahr 1977, sind so wieder zugänglich und als Volltexte durchsuchbar. Mit dem Durchblättern und stichwortorientierten Durchsuchen der EMMA Ausgaben ist eine Zeitreise durch wichtige soziokulturelle und politische Debatten der letzten 30 Jahre möglich.

 

Für die EMMA-Verlegerin Alice Schwarzer ist die Entscheidung für die Veröffentlichung der Ausgaben politisch motiviert. Denn: „Wer keine Geschichte hat, hat keine Zukunft. EMMAdigital ist ein Projekt gegen das Vergessen und für die Zukunft.“

 

Link zum elektronischen Lesesaal der EMMA

 

MyBib eL® für die kombinierte Präsentation gemeinfreier und geschützter Digitalisate

Präsentation geschützter und freier Digitalisate in einem System

Die Bestückung von MyBib eL® zur Präsentation (urheberrechts)geschützter und freier Digitalisate in EINEM System wird zentral über MyBib eDoc® gesteuert. 

 

Dabei klassifiziert das zentrale Workflowsteuerungssystem MyBib eDoc® bereits im Digitalisierungsprozess zwischen „geschützten“ und „freien“ Digitalisaten und damit verbundenen Zugriffsberechtigungen bzw. Lese-, Druck- und Downloadmöglichkeiten.

 

Unahbhägig vom eventuell erforderlichen Digitalisierungsprozess können über MyBib eDoc® auch bereits vorhandene Digitalisate über die Präsentationsplattform MyBib eL® bereit gestellt werden.

Musteranwendung der MyBib eL®-Kombi-Applikation

Die Martin-Opitz-Bibliothek (MOB) ist eine zentrale Bibliothek zur deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa und wird – wie auch ihr elektronischer Lesesaal – von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Über 300.000 Medieneinheiten zu allen kulturwissenschaftlichen Bereichen stehen in deutscher und in allen slawischen Sprachen zur Verfügung. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden die historischen östlichen Provinzen Preußens. Der elektronische Lesesaal umfasst derzeit ca. 3.000 Digitalisate, darunter Monographien, Zeitschriften, Kalender, Karten und Adressbücher aus dem Sammlungsgebiet der MOB.

 

Einführungen zum elektronischen Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek

Direkt-Link zum elektronischen Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek