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MyBib eDoc® wird vor allem in wissenschaftlichen Bibliotheken und Digitalisierungsabteilungen von Diensleistern und Unternehmen eingesetzt um Vorhandene Daten anzureichern, sie zu verknüpfen und eine Übersichtlichkeit zu gewinnen, die ein effizientes Arbeiten mit den eigenen Datensätzen erlaubt.

Im Rahmen der Kataloganreicherung ergänzt MyBib eDoc® in einem automatisierten Verfahren Katalogisate eines Bibliothekskatalogs um weiterführende Informationen. Die über die reguläre Formal- und Sacherschließung hinausgehende Kataloganreicherung umfasst z. B. das Scannen von Inhaltsverzeichnissen und die Texterkennungs-Aufbereitung im Volltext.

Keine Dubletten und Vermeidung von Doppelarbeiten

Der MyBib eDoc® Workflow gewährleistet u. a. eine Dublettenkontrolle, welche bereits vor dem Scannen einen Datenabgleich mit dem Katalog der Deutschen Nationalbibliothek und dem jeweiligen Verbundsystem initiiert und damit sicherstellt, dass keine Dubletten gescannt und integriert werden. MyBib eDoc® Statistikfunktionen bieten Transparenz über den jeweiligen Produktionsstatus und eine Übersicht zu gescannten Inhaltsverzeichnissen bzw.  erfasster Seiten und durchgeführter OCR. Durch die OCR Bearbeitung der Inhaltsverzeichnisse sind diese voll indexierbar.

Das Einspeisen der Daten in verschiedene Katalogsysteme und  in den Web-OPAC erleichtert eine zielgerichtete und erfolgreiche Literatursuche und steigert die Sichtbarmachung eigener Bibliotheksbestände.

Anwenderberichte

USB Köln: Das 180 K Projekt – Die Verarbeitung von 180.000 Büchern in vier Monaten

Ibero Amerikanisches Intitut in Berlin: Automatisierte Katalogisierung von Zeitschriftenaufsätzen

Der Ansatz zu Kataloganreicherung

  • Bibliotheken, die keine Kataloganreicherung betreiben, haben mit diesem Service die Möglichkeit, ihren eigenen OPAC mittels durchsuchbarer Inhaltsverzeichnisse anzureichern.
  • Bibliotheken und/oder Verbünde können ihren OPAC mit der zentralen MyBib TOX® Datenbank synchronisieren, um durch zusätzliche Inhaltsverzeichnisse die Qualität des eigenen Datenbestandes zu verbessern.
  • Der kooperative Ansatz vermeidet Doppelarbeiten bei der Kataloganreicherung.

Grundlage für die Verfügbarkeits- und Dublettenprüfung ist die zentrale MyBib TOX® Datenbank. MyBib® TOX wird täglich aktualisiert und umfasst ca.

  • 1,8 Millionen gescannte und durchsuchbare Inhaltsverzeichnisse für wissenschaftliche Titel (annähernd alle neuen wissenschaftlichen Titel seit 2005)
  • 900.000 deutschsprachige Titel
  • 300.000 englischsprachige Titel
  • 100.000 spanischsprachige Titel
  • 300.000 weitere Titel, die sich auf 25 Sprachen verteilen

Bei Spezialbibliotheken und ehemaligen Sondersammelgebieten wurden neben Verlagspublikationen auch graue Literatur sowie Kongressbände einbezogen. Thematische Schwerpunkt sind u.a. Medizin, Pharmazie, Recht und Technik.

Anhand der ISBN wird geprüft, ob es zu einem Titel bereits ein Inhaltsverzeichnis gibt. Im Erfolgsfall wird dieses als Treffer markiert und im Rahmen des Updateservices zur Einbindung in den OPAC bereit gestellt.

  • Vermeidung von Doppelarbeiten
  • keine Dubletten aufgrund integrierter Verfügbarkeitskontrolle (80 % aller Titel wurden bereits gescannt!)
  • vollautomatischer Prozess, nur noch das Titel-Ausheben und -Zurückstellen sowie das Scannen sind „manuelle“ Tätigkeiten
  • Lösung als Cloud-Dienst via Verbundzentralen verfügbar