Die MyBib eL® Applikation für frei zugängliche Digitalisate

ist eine Lösung zur Präsentation digitaler Sammlungen und einzelner elektronischer Dokumente, die nicht dem UrhG oder anderen Zugriffsbestimmungen unterliegen.

 

Im Rahmen der MyBib eL® Applikation für frei zugängliche Digitalisate, z. B. digitale Sammlungen und elektronische Dokumente, welche nicht dem Urheberrecht oder anderen Zugriffsbestimmungen unterliegen, können Zugriffsrechte, wie erweiterte Lese-, Druck- und Downloadmöglichkeiten, flexibel vergeben werden.

 

Eine OCR-Bearbeitung der Digitalisate verbessert die Findbarkeit der jeweiligen Dokumente und steigert den Zugriff auf einzigartige Sammlungen oder wertvolle Unikate.

 

Vorteile und Funktionen der MyBib eL® Lösung sind hier detailliert beschriebenen.  Diese werden den Anwenderanforderungen angepasst.

Musteranwedung der MyBib eL® „offenen Applikation“

EMMA

Alle Ausgaben des EMMA Magazins sind seit ihrer Erstausgabe 1977 komplett digitalisiert! Jede einzelne Ausgabe der rund 300 Hefte ist über den EMMA-Lesesaal einsehbar. Wissenschaft, Medien und alle Interessierten haben seit dem 15. September 2011 einen kostenlosen Zugriff auf EMMA. Auch längst vergriffene Hefte, wie die erste Ausgabe aus dem Jahr 1977, sind so wieder zugänglich und als Volltexte durchsuchbar. Mit dem Durchblättern und stichwortorientierten Durchsuchen der EMMA Ausgaben ist eine Zeitreise durch wichtige soziokulturelle und politische Debatten der letzten 30 Jahre möglich.

Für die EMMA-Verlegerin Alice Schwarzer ist die Entscheidung für die Veröffentlichung der Ausgaben politisch motiviert. Denn: „Wer keine Geschichte hat, hat keine Zukunft. EMMAdigital ist ein Projekt gegen das Vergessen und für die Zukunft.“

 

Link zum elektronischen Lesesaal der EMMA

VORWÄRTS

Das Projekt „Vorwärts bis 1933“: Digitalisierung und elektronische Präsentation einer historischen Zeitung. Ziel des Projekts, das seit Januar 2015 in der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn verwirklicht wird, ist es, sämtliche Ausgaben des „Vorwärts“ von dessen Gründung 1876 bis zum Verbot im Februar 1933 in hoher Qualität zu digitalisieren und der Öffentlichkeit in einer mittels OCR durchsuchbaren Web-Präsentation zur Verfügung zu stellen. Insgesamt werden ca. 200.000 Zeitungsseiten
vom Papier-Original digitalisiert, die sich auf ca. 19.000 Ausgaben verteilen.

 

Der nachfolgende erste Teilbericht in der BIT online-Ausgabe 6/2016 beschreibt aus Sicht des Praktikers die Digitalisierung der historischen Zeitung von der Papiervorlage bis zur im Volltext durchsuchbaren Web-Präsentation. Dabei werden die verschiedenen Aspekte
des Scanprozesses, der maschinellen Texterkennung und der Metadaten-Anreicherung in Augenschein genommen.

 

Ein zweiter Teil, der sich ausführlich mit der Präsentation der Zeitung im Web und den im
Projekt entwickelten Suchfunktionalitäten beschäftigt, wird 2017 folgen.

 

Digitalisierung und elektronische Praesentation der historischen Zeitung Vorwaerts: Teil 1 aus BIT online 6/2016